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| Aufsätze
Hawkings Quantenkosmos Franz Embacher
17 KByteLinks: Die Quantentheorie erlaubt seltsame Dinge, die in der klassischen Physik Unsinn wären. So kann aus dem Vakuum ein Teilchen-Antiteil- chen-Paar (z.B. ein Elektron und ein Positron oder ein aus zwei Photonen bestehendes Paar) erzeugt werden. Üblicherweise vereinigen sich die beiden Teilchen gleich darauf wieder, und wir merken von diesem Prozeß praktisch nichts. (Sie sind hier als Wellenlinien dargestellt, wie in der Quanten- theorie üblich). Nur feinste Meßtechnik kann nachweisen, daß das Vakuum mehr ist als bloßes »Nichts«, sondern tatsächlich solche Fähigkeiten hat. (Sie werden »Vakuum-Polarisation« genannt). Rechts: Geschieht ein derartiger Prozeß allerdings in der Nähe eines Schwarzen Lochs, so tritt ein neues Phänomen auf. Was auch immer einem Schwarzen Loch zu nahe kommt, kann nicht mehr gerettet werden und fällt unweigerlich hinein. Erzeugt das Vakuum in der Nähe eines Schwarzen Lochs ein Teilchenpaar, so kann es geschehen, daß einer der beiden Partner eingefangen wird, während der andere entkommen kann. Dadurch ist aber die Wiedervereinigung unmöglich geworden. Ein weit entfernter Beobachter bekommt von den Details dieses Geschehens nichts mit und bemerkt lediglich, daß regelmäßig Teilchen aus der Richtung des Schwarzen Lochs kommen. Dieser Teilchenstrom ist die Hawking-Strahlung. Sie bewirkt, daß Schwarze Löcher Masse verlieren (obwohl sie das eigentlich nach der klassischen Theorie nicht dürften) und schließlich verdampfen. (BW) Durchbruch in der optischen Interferometrie Daniel Fischer
23 KByteDer prinzipielle Aufbau eines Interferometers mit zwei Siderostaten. Lichtwellen einer fernen Quelle werden von zwei separaten Öffnungen aufgefangen. Da die Wellenfront die Öffnungen aber nie exakt gleichzeitig trifft, muß eine sogenannte Verzögerungsstrecke-nichts weiter als eine Umleitung des Lichtweges mit Spiegeln-für Ausgleich sorgen. Ein halbdurchlässiger Spiegel erlaubt schließlich eine Zusammenführung der Strahlen, und ein Detektor kann die Interferenzstreifen (Fringes) nachweisen und ihren Kontrast (die Visibility) messen. (AMQ) Der Astrolab des Ptolemaios Alfred Stückelberger
31 KByteDer sogenannte Mainzer Globus, ein bronzener Himmelsglobus, der einst die Spitze eines Gnomons zierte. Brennpunkt Das ist Eros: eine Erdnuß
20 KByteDie Gestalt des Asteroiden Eros ist aufgrund von Aufnahmen der Raumsonde Near, die bei ihrem unfreiwilligen Vorbeiflug am 23. Dezember entstanden, genau zu bestimmen gewesen: erdnußförmig und etwas kleiner als nach erdgebundenen Beobachtungen erwartet worden war. (Johns Hopkins University und Nasa)Abb. 2: Die sechs Aufnahmen der Rotse-Kamera. Die ersten drei wurden je fünf Sekunden belichtet, die anderen drei etwas länger. Die Aufnahmen begannen 22, 47, 72, 281, 446 und 612 Sekunden nach dem Beginn des Gammablitzes. Der beobachtete Lichtblitz ist auf dem ersten Bild etwa 12 mag hell, auf dem zweiten ca. 9 mag. Nach 14 Minuten war er bereits auf die 15. Größe abgefallen. Zum Vergleich mit eigenen Aufnahmen und Himmelsatlanten: Bildfeld ca. 25 Bogenminuten, Süden oben, Osten links (seitenverkehrt), Zentrum bei 15h 25m 30s.1, +44¡46'00" (2000) im nördlichen Bootes. Rotaufnahmen, Grenzgröße bei etwa 14 mag bzw. 16 mag. (JPL) Das Nachleuchten des bisher hellsten beobachteten Gammabursts
30 KByteDas Nachleuchten des bisher hellsten beobachteten Gammabursts zeigen diese Aufnahmen mit dem Instrument Stis an Bord des Weltraumteleskops Hubble vom 8. und 9. Februar 1999. Am 23. Januar hatte das Röntgenobservatorium BeppoSAX den Burst GRB 990123 aufgespürt. Nahezu zeitgleich verfolgte das Teleskop Rotse (Robotic Optical Transient Search Experiment, Los Alamos, New Mexico) das Geschehen im Optischen (siehe S. 326). Links: Das Himmelsareal um den Gammaburst. Norden ist oben und Osten links. Rechts: Die Ausschnittvergrößerung zeigt am Ort des Gammabursts eine Punktquelle und darüber eine ausgedehnte Struktur, die eine irreguläre Galaxie sein könnte. (STScI, GCN 255) Deep Space One: Ionentriebwerke qualifiziert! Soho wieder im Einsatz Fünf neue Discovery-Kandidaten Außergewöhnliche Aufnahme einer All-Sky-Kamera Optiker träumen von 50-Meter-Spiegel Ein kosmischer Jet läuft gegen die »Wand« STJ-First Light auf La Palma Wieder ein deutscher Astronaut ausgewählt Schlechte Kabel führten zum Titan-Unfall Die Supernova 1987 A und die Gaswolken in ihrer Umgebung Alle Brennpunkt-Links Blick in die Forschung Gammastrahlenblitz im Feldstecher sichtbar!
177 KByteDer Link führt zu einem Movieclips, der die sechs Aufnahmen der Rotse-Kamera als Animation zeigt. Die ersten drei wurden je fünf Sekunden belichtet, die anderen drei etwas länger. Die Aufnahmen begannen 22, 47, 72, 281, 446 und 612 Sekunden nach dem Beginn des Gammablitzes. Der beobachtete Lichtblitz ist auf dem ersten Bild etwa 12 mag hell, auf dem zweiten ca. 9 mag. Nach 14 Minuten war er bereits auf die 15. Größe abgefallen. Zum Vergleich mit eigenen Aufnahmen und Himmelsatlanten: Bildfeld ca. 25 Bogenminuten, Süden oben, Osten links (seitenverkehrt), Zentrum bei 15h 25m 30s.1, +44¡46'00" (2000) im nördlichen Bootes. Rotaufnahmen, Grenzgröße bei etwa 14 mag bzw. 16 mag. ( Los Alamos National Laboratory, Lawrence Livermore National Laboratory, University of Michigan., AMQ) Kein Rendezvous mit Eros Brauner Zwerg blieb 25 Jahre lang unerkannt Deep Space 1-Erste New-Millennium-Mission unterwegs Astrid-2: Erfolgreicher Start Astronomie in der Schule Die Außenbezirke des Sonnensystems
44 KByteDie Bahnen der äußeren Planeten und des erstentdeckten Planetoiden des Kuiper-Gürtels 1992 QB1. |
Mond und Planeten
18 KByteAm 18. April gegen 22 Uhr MESZ sehen wir die schmale Mondsichel in den Hyaden und nahebei Venus zwischen den Plejaden und den Hyaden.
5 KByteMars am 26. April 1997, wenige Wochen nach seiner letzten Opposition. Aufgenommen mit einem LX200 (12 Zoll) + ST7. (Klaus Eder und Harald Strauß) Kleinplaneten Kometen Meteore Besondere Ereignisse Slide-Show als Blinkkomparator Streifende Sternbedeckungen im April und Mai Der Sternenhimmel Doppelsterne Deep-Sky-Objekte Explosives im Negativarchiv, IV Gammaburst im Feldstecher? Sonnenfleckenrelativzahlen Beobachtungen Die totale Sonnenfinsternis am 11. August 1999, Teil 1
102 KByteDer gesamte Verlauf der Sonnenfinsternis am 11. August. Außerhalb der Totalitätszone ist die Finsternis in weiten Bereichen als partielle Finsternis zu beobachten. Linien gleicher maximaler Phase der partiellen Bedeckung sind in Abständen von 20% eingetragen. (BW) Generalprobe für die Sonnenfinsternis 1999
20 KByteDie total verfinsterte Sonne mit Jupiter und Merkur. Aufgenommen mit einem 135-mm-Objektiv (Blende 5.6), 2 s belichtet auf Kodacolor Gold 100. (Werner Roßnagel) Die Sonnenaktivität im 2. Quartal 1998
20 KByteSonneneruptionruption, größte Höhe der Protuberanz ca. 200000 km. (Wolfgang Lille, Michael Delfs) SuW-Besuch Der Fraunhofer-Refraktor in München- Bogenhausen
33 KByteDer Fraunhofer-Refraktor aus der Beobachterperspektive. (Volker Witt) Teleskope Ein visuelles Sterninterferometer im Eigenbau
Beugungsbild eines gerade aufgelösten Doppelsterns. (Franz Kerschbaum) Instrumente Elektronische Bildverstärker
33 KByteZur Funktionsweise der Mikrokanalplatte. (Hamamatsu Photonics, BW) Geschichte Der Krebs Nachrichten astro!nfo-Service der Schweizerischen Astronomischen Gesellschaft CCD-Workshop 1998 im Planetarium Stuttgart Kurz notiert
Gamma-Burster optisch
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